Die Bunkernachfrage nach emissionsarmen Kraftstoffen könnte sich laut der Klassifikationsgesellschaft DNV bis 2050 mehr als verfünffachen. Diese Prognose hängt davon ab, dass die Mitgliedstaaten der International Maritime Organization (IMO) ein globales regulatorisches Rahmenwerk zur Begrenzung von Treibhausgasemissionen vorantreiben.
Die Organisation der Vereinten Nationen verzeichnete Verzögerungen bei der Umsetzung ihres Net-Zero Framework. Dieses Rahmenwerk wurde ursprünglich im April 2025 gebilligt, wie die Quellpublikation berichtet.
Das Potenzial für einen erheblichen Anstieg der Nachfrage nach grünem Bunkertreibstoff unterstreicht die Auswirkungen internationaler Regulierungen auf den Markt für Schiffskraftstoffe. Ein solches Rahmenwerk dürfte die Einführung alternativer Kraftstoffe in der gesamten Schifffahrtsbranche vorantreiben.
Die Einschätzung von DNV unterstreicht die entscheidende Rolle der IMO bei der Gestaltung der Zukunft der maritimen Energie. Regulatorische Sicherheit gilt häufig als Schlüsselfaktor zur Beschleunigung von Investitionen und Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Schifffahrtslösungen.





